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15. Oktober 2021

Lauf Dich glücklich

Wer kennt es nicht…die ersten Blätter fallen von den Bäumen, die Tage werden kürzer und der Regen lässt meist auch nicht lange auf sich warten…und schon hat sich die Motivation verabschiedet und der eigentliche Spaziergang weicht einer heißen Schokolade auf der Couch.

So oder so ähnlich hat das bestimmt jeder schon einmal erlebt. Natürlich ist dagegen hin und wieder nichts einzuwenden.- Nur eben nicht täglich, denn um uns rundum wohl zu fühlen braucht es eben auch die ein oder andere Bewegung unserer Gliedmaßen. Dabei muss es kein Marathon oder die 100kg Hantel sein. Gerade die alltägliche Bewegung, wie ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause oder die Treppe statt dem Fahrstuhl, können unsere Lebensgeister in den Schwung bringen und maßgeblich zu unserer Gesundheit beitragen. Darüber hinaus belegen Studien auch eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden und unsere Psyche. Doch welche Mechanismen stecken dahinter?

Einerseits kann Sport uns von belastenden Gedanken und Grübeleien ablenken, andererseits kann auch unser Selbstwertgefühl gepusht werden, wenn sich Erfolg einstellt. Ergänzend laufen durch die sportliche Betätigung, auf der körperlichen Ebene zahlreiche biochemische Vorgänge ab: Stresshormone wie etwa Kortisol und Adrenalin können abgebaut werden, während Glückshormone vermehrt produziert werden und auch die Ausschüttung von Endorphinen wird angeregt.

Im Ergebnis: Wir fühlen uns glücklicher, entspannter und unser Schmerzempfinden sinkt. Aus diesem Grund kann Sport sogar effektiv gegen Depressionen wirken und uns über den Winterblues verhelfen. Aus wissenschaftlicher Sicht haben sich dabei vor allem Ausdauersportarten wie Laufen, Wandern, Radfahren oder Schwimmen bewährt. Bei diesen Sportarten, im moderaten Herzfrequenzbereich, bewegt man sich in einem idealen Level: Zwar wird der Körper beansprucht, aber nicht überfordert und erzielt somit eine gesundheitsförderlich und stress-protektive Wirkung.

Um vom oben vorgestellten Couchpotato nun auch in dieser (etwas ungemütlicheren) Jahreszeit in mehr Bewegung zu kommen, ist es jedoch umso wichtiger, auf seine persönlichen Präferenzen zu hören…

Wer sich stupide zum Joggen quält, weil irgendein XY-Ratgeber dazu rät, darf sich keine allzu großen stressreduzierenden Wirkungen erhoffen. Denn gerade bei der sportlichen Betätigung steht die intrinsische Motivation, also diejenige Motivation, bei der es in erster Linie um die Bewegung an sich geht, im Vordergrund. Wer nur mit großer Überwindung Sporteln geht, wird vermutlich auf die Dauer weniger oder sogar ganz mit der Aktivität aufhören. Wie also motivieren, wenn auch noch das Wetter alles andere als einladend erscheint?

Am besten hilft dabei eine feste Verabredung mit einem Sportpartner oder auch mit sich selbst. Durch das Planen der Aktivitäten, richtet man seinen Fokus automatisch besser darauf ein und kann den Tag danach ausrichten. So können Ausreden weniger gut greifen. Ein guter Anfang könnte z.B. die Mittagspause gewähren: Einfach mal vor dem Mittagessen noch 20 Minuten Bewegung an der frischen Luft einplanen, allein das kann schon wahre Wunder bewirken. Wichtig dabei ist, dass man am Ball bleibt, denn gerade das kontinuierliche Durchführen hilft dabei, die Bewegung zur Routine werden zu lassen und so besser mit dem Alltagsstress umgehen zu können und damit langfristig die Psyche zu stärken.

Wie sagt man so schön: „Sei stärker als deine stärkste Ausrede!“

Eure Juliana I. vom Team Gesunde Seele

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