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10. Mai 2021

Schlaganfall, Depression und Ängste

Heute am 10.05. ist der „Tag gegen den Schlaganfall“. Bundesweit wird darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, richtig und vor allem schnell zu reagieren. Was Sie im Ernstfall tun sollten, finden sie hier. Der FAST-Test: Schnell einen Schlaganfall erkennen! (schlaganfall-hilfe.de)

Wir möchten heute auf eine etwas andere Art einen Beitrag zum „Tag gegen den Schlaganfall“ leisten. Denn was ist eigentlich, wenn der Schlaganfall bereits stattgefunden hat und die Arme, die Beine, möglicherweise auch das Gesicht, das Gedächtnis nicht mehr so funktionieren wie früher? Wenn die Mimik eingeschränkt ist? Wenn man nicht mehr richtig greifen kann? Oder ganz einfach gesagt: „Wenn man nicht mehr so kann, wie man es früher gewohnt war“?

Die meisten Dinge machen wir unbewusst, ohne groß darüber nachzudenken… nach einem Schlaganfall muss Alltägliches teilweise neu erlernt werden. Hier spielt die Geduld eine sehr große Rolle. Das ist oft nicht so einfach, führt zu Frustrationen und psychischen Belastungen. In vielen Fällen entwickeln Betroffene Symptome einer Depression. Es ist wichtig, dass diese rechtzeitig in der Reha oder auch in der ambulanten Behandlung erkannt, ernst genommen und mitbehandelt werden. Denn die Depression führt dazu, dass der Antrieb gemindert wird, sich Menschen zurückziehen, keine Energie mehr haben und auch körperliche Therapien nicht mehr erfolgreich durchgeführt werden können.

Neben Depressionen wird bei Schlaganfallpatienten auch häufig eine Angststörung entwickelt. Oft genügt die Befürchtung, einen erneuten Schlaganfall zu bekommen, als Auslöser für große Ängste bis hin zur Panikattacke. Aber auch alltägliche Dinge, wie zum Beispiel das Einkaufen oder ein Treffen mit Freunden können zum Auslöser werden. Dies hat zur Folge, dass solche Situation gemieden werden und man sich sozial zurückzieht.

Depressionen und Ängste sind normal. Sie sind nicht schwach oder besonders, wenn Sie darunter leiden. Und die gute Nachricht ist: Diese Begleiterkrankungen sind behandelbar. Sprechen Sie offen mit Ihren Ärzten darüber, damit Ihnen geholfen werden kann. Auch die Angehörigen sind eine wichtige Unterstützung, da sie ihre Lieben am besten kennen und starken Halt geben sollten.

Auch wenn es nicht immer einfach ist, bleiben Sie am Ball! Es lohnt sich. Ihre AXA unterstützt Sie auf Ihrem Weg sowohl bei der Behandlung von Folgen des Schlaganfalls, als auch bei Ihrem Weg aus Depressionen und Ängsten.

Ihr Team Akutneurologie

Sie erreichen uns per Email und Telefon:
akutneurologie@axa.de
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Sie sind nicht alleine, wenn Sie unter psychischen Belastungen leiden.

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