Mögliche
Beschwerden

Bin ich psychisch krank?

Psychische Belastungen können jeden treffen. Egal ob Sie introvertiert oder extrovertiert sind, vermeintlich schwach oder stark, körperlich gesund oder krank, alt oder jung, lebensfroh oder kritisch…
Wichtig ist, dass Sie mögliche Beschwerden ernst nehmen, auf sich achten, sich beobachten, in sich hineinspüren. Psychische Erkrankungen können sich über die unterschiedlichsten Wege äußern. Während der eine in innere Unruhe und Betriebsamkeit verfällt, ist der andere antriebslos und zieht sich zurück. 

Im Folgenden finden Sie eine kurze Auflistung möglicher Beschwerden. Wichtig ist: Wenn Beschwerden Ihr Leben, Ihren Alltag, Ihre Lebensqualität einschränken, suchen Sie einen (Fach-)Arzt auf. Lassen Sie eine Diagnostik durchführen. Fragen Sie nicht Google, fragen Sie nicht ihre Bekannten, fragen Sie jemand, der sich auskennt.

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Schlafprobleme

Schlaflosigkeit ist ein weit verbreitetes Phänomen. Immer mehr Menschen haben Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Wer über einen Zeitraum von vier Wochen länger als eine Stunde zum Einschlafen braucht oder gegen vier Uhr morgens nicht mehr einschlafen kann, zählt zu den Betroffenen.

Permanente Schlafstörungen haben nicht nur negativen Einfluss auf den Alltag, sondern können auch zu unterschiedlichsten körperlichen und psychischen Erkrankungen führen. Hier kann ein Teufelskreis entstehen, aus dem man ohne Hilfe nicht wieder herauskommt.

Wenn Sie unter Schlafproblemen leiden, suchen Sie einen Arzt auf um die Hintergründe zu klären. Die AXA bietet Ihren Krankenvollversicherten das Online-Unterstützungsprogramm “Novego – Besser schlafen” an, das Ihnen wertvolle Hintergründe, Symptome und hilfreiche Techniken vermittelt, damit Sie besser schlafen können. Sie können es kostenfrei nutzen und sofort starten!

Niedergeschlagenheit, Traurigkeit

Traurigkeit und Niedergeschlagenheit sind Gefühle, die jeder von uns kennt. Oft werden diese Gefühle im Allgemeinen als negative Emotionen bezeichnet, die wir nicht gerne haben wollen.

Und dennoch gehören sie ebenso wie Freude zu unserer Gefühlswelt dazu. Grundlos niedergeschlagen oder traurig sind wir selten. Wir fühlen uns oft niedergeschlagen, wenn wir etwas betrauern. Das kann zum Beispiel bei einer Trennung der Fall sein oder wenn wir von einem geliebten Menschen Abschied nehmen müssen.

Traurigkeit und Niedergeschlagenheit gehören zu unserem Alltag dazu und können hinsichtlich ihrer Dauer und Intensität variieren. Wenn Traurigkeit und Niedergeschlagenheit über mehrere Wochen tief und lang anhaltend sind, sollten Sie einen Facharzt aufsuchen, damit abgeklärt werden kann, was genau los ist und wie Ihnen geholfen werden kann.

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Konzentrationsprobleme

Wenn die Seele belastet ist, können neben negativen Gefühlen auch sogenannte “kognitive” (Wahrnehmung, Denken) Beeinträchtigungen ausgelöst werden. Bei psychisch belasteten Menschen treten deshalb oft Konzentrations- und Gedächtnisprobleme auf. Sie haben Schwierigkeiten sich zu konzentrieren oder ihre Aufmerksamkeit auf etwas Bestimmtes zu fokussieren.

Damit wird für die Betroffenen die Bewältigung des beruflichen oder privaten Alltags eine enorme Herausforderung. Sie nehmen sich weniger leistungsfähig war, was wiederum mit verstärkten negativen Gedanken und Gefühlen einhergeht und zu einem verminderten Selbstwirksamkeitserleben führt.

Wenn Sie unter Konzentrations- oder Gedächtnisproblemen leiden, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf. Sie sollten abklären lassen, ob es dafür eine körperliche oder psychische Ursache gibt.

Überforderung

Wenn Ihnen Dinge schwerfallen, über die Sie früher nicht groß nachgedacht haben und die Sie leicht bewältigen konnten, dann kann dies als ein Frühwarnzeichen für eine belastete Seele betrachtet werden.

Sind zum Beispiel die Bewältigung des Einkaufes oder selbst schöne Aktivitäten wie Freunde treffen mit Anstrengung und Stress verbunden, dann sind die Energiereserven ausgeschöpft.

Nach einer anstrengenden Zeit braucht jeder von uns eine individuelle Phase der Erholung, um unsere Akkus wieder aufzutanken. Ist der Stress jedoch chronisch und das Überforderungserleben dauerhaft, besteht die Gefahr einer psychischen Erkrankung wie Depression oder Burn-out.

Innere Unruhe

Innere Unruhe oder Nervosität entstehen häufig, wenn das individuelle Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung gestört ist. Dieses unangenehme Gefühl kann die Folge von zu viel Stress, Grübeln oder Angst sein. Betroffene sind gereizt, ungeduldig oder unaufmerksam und leiden oft unter Einschlafproblemen.

Die innere Unruhe kann dabei auch zu körperlichen Beschwerden führen, wie zum Beispiel Zittern, Herzklopfen, Schwindel oder Schweißausbruch. Innere Unruhe ist häufig auf eine psychische Ursache zurückzuführen, ebenso können auch körperliche Ursachen (z.B. niedriger Blutdruck oder hormonelle Schwankungen) die Nervosität auslösen.

Antriebslosigkeit

Jeder kennt gelegentlich das Gefühl von Antrieblosigkeit. Wir kommen nur schwer in die Gänge, das Aufstehen am frühen Morgen fällt uns schwer und wir fühlen uns lustlos. Dies kann als Zeichen interpretiert werden, dass Körper und Seele eine Pause brauchen und sich regenerieren müssen.

Haben wir unsere Energiespeicher aufgetankt, kommt meist der Antrieb – also die innere Kraft und Energie- wieder zurück. Antriebslosigkeit kann als Folge verschiedener körperlicher, psychischer oder umweltbedingter Ursachen entstehen. Hierbei ist eine individuelle Abklärung durch den Haus- oder Facharzt erforderlich.

Körperliche Beschwerden

Wenn es einem psychisch nicht gut geht, fühlen wir uns oft auch körperlich nicht wohl – und umgekehrt. Körper und Seele sind eng miteinander verbunden und bedingen sich gegenseitig.

Wenn seelische Belastungen körperliche Symptome auslösen, ist die Rede von sogenannten “psychosomatischen” Erkrankungen. Das bedeutet, durch den Einfluss unserer Psyche können wir uns krank fühlen und körperliche Symptome entwickeln, für die der Arzt keine organische Ursache finden kann.

Typische psychosomatische Beschwerden sind Schlafstörungen, Schmerzerkrankungen, Schwindel, Tinnitus oder Magen-Darm-Beschwerden. Lässt sich keine organische Ursache für die körperlichen Beschwerden feststellen, ist es ratsam einen Psychiater aufzusuchen, um eine sorgfältige Diagnostik durchzuführen.

Sie sind nicht allein, wenn Sie unter psychischen Belastungen leiden.

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