Überforderung

Das Gefühl der Überforderung kennen wir alle. Im Alltag bei der Bewältigung zu vieler Aufgaben, bei Herausforderungen im Job, bei Konflikten im sozialen Umfeld, in krisenhaften Situationen wie Verlusten, finanzieller Not oder ähnlichem.

Überforderung entsteht, wenn wir nicht wissen, wie wir Situationen selbst meistern sollen oder wen wir um Hilfe bitten können. Es breiten sich Gefühle der Hilflosigkeit, Pessimismus oder Unruhe in uns aus.

Was kann ich tun gegen Überforderung?
  1. Eigene Ansprüche überprüfen
    Überforderung hat oft etwas mit unseren eigenen Ansprüchen zu tun. Wir setzen uns Ziele und Limits, die wir nicht oder nur schwer bewältigen können. Das frustriert uns, gibt uns das Gefühl, zu scheitern. Meist können wir äußere Umstände, Aufgaben, die uns im Job gestellt werden oder Situationen, die uns im privaten Umfeld herausfordern, nicht so einfach ändern. Aber wir können unsere eigenen Ansprüche an die Bewältigung der Aufgabe reduzieren. Starten Sie mit ein paar Fragen an sich selbst: Welche Ansprüche stelle ich an mich und welche die anderen? Was ist für mich persönlich machbar? Was ist mir wichtig? Warum stelle ich an mich den hohen Anspruch? Was würde passieren wenn diese Situation nicht bewältige? Wie kann ich mich einer Lösung nähern? Was brauche ich dafür? 
  2. Erlauben Sie sich eine Auszeit
    Ja genau, Sie sollen es sich erlauben, das Faultier in sich herauszuholen, mal nicht zu funktionieren, mal Fünfe gerade sein zu lassen. Das ist nicht so einfach, wenn man mit einer Situation überfordert ist. Aber bedenken Sie, dass sie nur leistungsfähig sind, wenn Sie sich auch Erholung und Me-Time gönnen. Aus dem Hamsterrad herauszutreten ändert Ihren Blickwinkel und lässt Sie vielleicht Situationen neu bewerten.
    Hier haben wir Ihnen einige Tipps und Übungen für mehr Entschleunigung zusammengestellt.
  3. Reduzieren Sie Stress
    Sie können lernen, Stress zu bewältigen. Nutzen Sie dazu das kostenfreie AXA-Angebot „Novego RELAX“, ein Online-Selbsthilfeprogramm zur Reduktion von Stressbelastungen. Hier erfahren Sie mehr dazu.
Ich bin überfordert. Brauche ich Hilfe?

Wenn Ihnen Dinge schwerfallen, über die Sie früher nicht groß nachgedacht haben und die Sie leicht bewältigen konnten, dann kann dies als ein Frühwarnzeichen für eine belastete Seele betrachtet werden. Sind zum Beispiel die Bewältigung des Einkaufes oder selbst schöne Aktivitäten, wie Freunde treffen, mit Anstrengung und Stress verbunden, dann sind die Energiereserven ausgeschöpft.

Sie fühlen sich überfordert, hilflos und im Alltag beeinträchtigt? Holen Sie sich Hilfe und suchen Sie einen Facharzt oder Therapeuten auf, damit abgeklärt werden kann, was genau los ist.

Wenn Sie nicht auf einen Termin warten wollen, oder sich den Weg in die Praxis ersparen möchten, nutzen Sie unsere kostenfreie Online-Sprechstunde mindu, die Ihnen kurzfristig und unkompliziert eine Video-Sprechstunde bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten bietet. Mehr dazu finden Sie hier.

Zögern Sie nicht, sich Hilfe zu holen! Ein erster Hinweis kann Ihnen auch unser anonymer und kostenfreier Selbsttest bieten.

Finden Sie heraus, was los ist

Wenn wir psychisch belastet sind, halten wir es meist für übertrieben, gleich zum Arzt oder sogar Psychiater zu gehen. „Ich bin ja nicht krank.“ Darüber hinaus ist es ohnehin nicht immer einfach, zeitnah einen Termin zu bekommen.

AXA bietet Ihnen hilfreiche Lösungen:

  1. Selbsttests:
    Mit unseren kostenfreien und anonymen Selbsttests bekommen Sie einen ersten Hinweis, wie schwer Ihre Belastungen einzuschätzen sind.

  2. mindu – professionelle Bedarfsklärung per Video
    Laden Sie sich einfach die mindu-App herunter, buchen Sie einen der kurzfristig verfügbaren Termine und starten Sie die Video-Sprechstunde von Ihrem Handy aus. Die Ärzte und Psychotherapeuten von mindu nehmen sich viel Zeit für Sie und klären mit Ihnen Ihre persönliche Situation und Belastungen.
BLOG-Beitrag

Ich stehe unter Druck – Auswirkungen auf meine Herzgesundheit

„Unser Herz und unsere Seele sind eng miteinander verbunden.“ Diesem Satz würde jeder von uns zustimmen. Es gibt einen wechselseitigen Zusammenhang zwischen Herzerkrankungen und psychischen Belastungen. Wir möchten heute mit Ihnen die Geschichte von Frau W. teilen, die seit vielen Jahren bei AXA versichert ist.

Dies ist eine unabhängige Patienteninformation, die ohne Mitwirken von Sponsoren erarbeitet wurde, mit dem Ziel, unseren Nutzern bedarfsorientierte und qualitativ hochwertige Inhalte zu präsentieren, die auch ohne medizinisches Fachwissen verständlich sind. Es wird keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. In allen Belangen kann und sollte der behandelnde Arzt konsultiert werden. Diese Patienteninformation kann keine ärztliche Beratung, Diagnostik oder Therapie ersetzen.